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 Hip Hop kennenlernen
dini Ma Offline



Beiträge: 82

17.01.2012 16:26
RE: Das Rap 2x2 Thread geschlossen

1 - Rap
1.1 - Battles
1.1.1 - Regeln
1.2 - Tracks
1.3 - Rapformen
1.3.1 - Oldschool
1.3.2 - Newschool
2 - Lyrik
2.1 - Reime
2.1.1 - Standardreime
2.1.2 - Doppelreime
2.1.3 - Spitts
2.1.4 - weitere Reimschemata
2.2 - Zeilenlänge
2.3 - Bildliche Sprache
2.3.1 - Vergleiche
2.3.2 - Punshlines
3 - Audios
3.1 - Melodik
3.1.1 - Beat
3.1.2 - Onpoint
3.1.3 - Flow
3.2 - Qualität
3.2.1 - Abmischen
3.2.2 - Mikrophon
3.2.3 - Aufnahmeprogramm

1 - Rap
Rap ist eine weitere "Wurzel" des "JAZZ" und ist am besten auf die damaligen "Worksongs" zurückzuführen, welche die afrikanischen Sklaven auf den Feldern ihrer Herren gesungen haben um ihre Gefühle auszudrücken oder sich zu unterhalten, auch sie freestylten meistens auf Beatboxen. Ähnlich ist es noch heute, wir rappen um zu zeigen wie wir uns fühlen, so entstehen viele Richtlinien im Rap, (Pimp, Bling, Deep, Battle, Oldschool, Fick, Frauenfeindlich, Fun, Storytelling, Crazy...).
1.1 - Battles
In einem Battle stehen sich (meist) zwei MC's gegenüber um zu ertesten welcher der bessere ist, eine Jury entscheidet dies dann. Battles beeinflussen die gesamte Rapszene und jeder große Rapper (auch diese die Heute ausschließlich Deepe (Tiefsinnige) Tracks machen sind bereits durch die Battlerapszene gegangen. Dazu ist das Battlen eine gute (meiner Meinung nach die BESTE) Möglichkeit seine Fähigkeiten akustisch oder Lyrisch zu erweitern.
1.1.1 - Regeln
Das typische Battlesystem ist das so genannte ABBAAB(oder kurz: ABBA-System) wobei A für Rapper A und B für Rapper B steht und bedeutet:
Runde1: Rapper A frontet, Rapper B kontert,
Runde2: Rapper B frontet, Rapper A kontert,
Runde3: Rapper A frontet, Rapper B kontert.
Beim Fronten geht es darum den Gegner (dabei kann man sich selbst auch als besonders überlegen hervorheben) dazu aber mehr unter punkt 2.3 - Bildliche Sprache ...
Die Konter steht lediglich für die Antwort und der "zunichte Machung" der in der Front genannten Behauptungen. Die Zeit zum Kontern bzw. Fronten wird vor dem Battle gegeben und beträgt meist 48 stunden,
je nach Umständen. ( http://www.r-b-a.de)
1.2 - Tracks
All zuviel gibt es zu diesem Punkt nicht zu sagen da es jedem selbst überlassen ist worüber man einen Track macht zu beachten ist hierbei das es ALLES sein kann und das ohne Ausnahme!
1.3 - Rapformen
Das Rapformen existieren ist eine These von der man spricht allerdings ist das mehr inoffiziell. Zurzeit bestehen zwei Rapformen nebeneinander, Oldschool und Newschool, die sich vor allem in Lyrischer Hinsicht unterscheiden, auch wenn man es nicht glaubt da auch in dieser Szene recht junge Rapper sind, sind Beispiele für Oldschoolrapper: KingOrgasmusOne, Bassbox, Frauenarzt, McBastard ... umstrittener ist die Zuordnung von Rappern wie: Aggroberlin, Bushido, Basssultanhengst da sie sich in Richtung Newschool entwickelt haben und so diese Styles vermischen. Die wirklichen Newschoolrapper sind (noch) Internetrapper und mein Lieblingsbeispiel auf die textliche Differenz bezogen ist dabei Kollegah.
1.3.1 - Oldschool
Beim Oldschool geht es schlicht und einfach darum, auszudrücken was man sagen will, ohne auf Reime oder Sinn zu achten, wenn jemand einen anderen nicht leiden kann sagt er in einem Track "Ich kann dich nicht Leiden Bitch" (im übertragenen Sinne) dadurch wirken die Texte meist Stupide jedoch simpel womit ich Oldschoolrap für eine Geschmackssache erkläre.
1.3.2 - Newschoolrap
Newschoolrap ist eine sehr intelligente Form des Rappens und Zeitaufwendiger zugleich. Es geht um die Bildliche Sprache, nicht einfach "Loszuposaunen" was man möchte sondern es geschickt zu umschreiben, Newschoolrap hat weniger etwas mit den oben genannten Worksongs zutun, und mehr mit Kunst und Gedichten.

2 - Lyrik
Da der Rap nur aus Lyrik und Akustik besteht, kann man sagen dass dieser Part 50% des Rappens ausmacht und damit eines der wichtigsten und auf keinen Fall zu vernachlässigen Bereiche ist. Da das oben erklärte Oldschoolrappen keinerlei Anleitung bedarf erläutere ich lediglich Newschoolrap.
2.1 - Reime
Rap ohne Reime währe eine Botschaft, aber ohne Kunst so ist es wichtig ein Paar wichtige Reimsorten kennen zulernen.
2.1.1 - Standardreime
Der Standardreim (mittlerweile fasst zu einem Schimpfwort geworden) ist die Reimform mit der sich der Oldschool beschäftigt und natürlich nur mangelhaft kreativ
Standartreim:
Ich stelle dir ein Bein
Und trete auf dich ein.
Ich wohne in einem Haus
Und da Schmeiß ich dich Raus
....
Es reimt sich lediglich eine Silbe, die Zeile wurde soweit umgeschrieben dass dieser Reim zum kaum vorhandenen Sinn passt der Text wirkt extrem stupide; sichere Anzeichen eines Standardreimes, im Newschool gilt es solche Reime zu vermeiden, warum sollte klar geworden sein.
2.1.2 - Doppelreime
Es ist nicht leicht zu sagen wo ein Doppelreim anfängt, man sagt er beginne, sobald sich mehr als zwei Silben reimen allerdings füge ich dieser Behauptung hinzu das es stark auf die Betonung der Silben ankommt somit ist der 2Silbige reim "Rasen - Blasen" kein Doppelreim und klingt Standart genug um auch unter dieselbe Kategorie zu fallen. Ein richtiger Doppelreim beginnt bei 2Silben "Trennkost - Fanpost" über mehrsilbige Reime "schmieriger Nuttensohn - niedriger Stundenlohn" und endet bei dem Reimen der gesamten Zeile.
2.1.3 - Spitts
Spitts sind Reime bei denen das Reimwort gleich buchstabiert wird es allerdings in einer anderen Bedeutung steht. (Ich bin wie Superman - denn ich bin Super man!) je nachdem wie verzwickt diese Spitts sind umso mehr Anerkennung erlangen sie.
2.1.4 - weitere Reimschemata
Anfangs benutzt man beim Rappen den typischen Paarreim:
................................................AAA
................................................AAA
................................................BBB
................................................BBB
weitere Reimschemata währen:
................................................AAA
................................................BBB
................................................AAA
................................................BBB
oder
.............AAA.............................BBB
.............AAA.............................BBB
oder komplizierter
...............AAA...........................AAA
................................................AAA
..............AAA............................BBB
..............AAA............................BBB
die Verschiedenen Reimschemata führen in die Unendlichkeit.
2.2 - Zeilenlänge
Betrachtet man allein die Lyrische Seite des Rap so könnte man die Zeilenlänge außer acht lassen aber sobald man beginnt seine Texte aufzunehmen wird eine schlecht angewöhnte Zeilenlänge zu einem ernstzunehmenden Problem. Anfänger können sich an eine Richtlinie die nahe den 13 Silben (plus minus 2) legen und später wenn man auch im Flow geübt ist kann man diese Richtlinie variieren.
2.3 - bildliche Sprache
Die bildliche Sprache ist ein wichtiger Bestandteil des Newschoolrap, zwei der wichtigsten Beispiele sind Vergleiche und ihre Steigerungsform Punschlines. Sie bringen die Kunst in den Rap.
2.3.1 - Vergleiche
Sie sind das primitivere Gestaltungsmittel und dienen dem Zweck des "Vergleichens" wie der Name bereits sagt
"Ich hab Geld wie Bill Gates" oder "Ich hab mehr Geld als Bill Gates".
2.3.2 - Punschlines
Punschlines haben vielerlei Bedeutungen, einmal sind sie der bildliche Vergleich "ich bin cool wie Eis" (Mit cool meint man seine Ausstrahlung die ja nicht wirklich (cool[kühl]) ist und vergleicht sie mit dem kühlen Eis welches allerdings nichts mit der Ausstrahlung zutun hat, so "vergleicht man komplett an einander vorbei" und durch diesen indirekten Vergleich entsteht doch ein Sinn. Bei Punschlines werden oft Wörter verwendet die mehrere Bedeutungen haben und vergleicht sie indirekt "Du denkst alle Frauen die du anrufst sind DJ's weil sie auflegen".

3 - Audios
Sie sind der nächste Schritt und vollkommnen den Rap. Lyrik ohne Akustik ist genauso wenig möglich wie Akustik ohne Text, diese beiden Bereiche bedingen sich.
3.1 - Melodik
Oft wird Rap als "Sprechgesang" definiert, darf aber nicht als Sprechen zu einem Beat verstanden werden, Rap ist eine einfache Art des Singens in der man genauso auf den Takt und auf die Höhen und Tiefen achten muss wie beim Singen selber man benötigt eine Melodie und seine Stimme.
3.1.1 - Beat
Dieser ist das Grundelement, das Instrumental, die Melodie man bekomm Beats von überall kostenlos. Beats bestimmen mit welchen Charakter der Track hat, ist es ein Trauriger oder Fröhlicher Beat, oder aggressiv usw. Trotzdem kann die Stimme noch eine Wende in das Thema schlagen auch wenn dies selten gemacht wird.
3.1.2 - Onpoint
Die meisten Rap-Beats sind die so genannten "Vierviertel-Takt Beats"
Takt 0..............................1...........................2............... ...........3..................................4
Text hier beginnt die erste Zeile und hier KNALLT die Snare dann ein zweites mal beim REIM
Takt 4..............................5...........................6............... ...........7..................................8
Text daraufhin beginnt die zweite Zeile Knallen tut es ein weiteres mal und wieder der REIM
Takt 8..............................9..........................10............... ..........11.................................12
Text das selbe passiert in Zeile drei, es KNALLT beim 10ten takt und es kommt der Endreim
Takt 12............................13..........................14............... ..........15.................................16
Text und die letzte Zeile, der Viervierteltakt (KNALL) nach vier takten und ist beim letzten REIM in vier Zeilen
Der erste Takt beginnt meistens mit dem Bass, es ist wichtig nicht bei der "3" (siehe Takt1) anzufangen da so alles verschoben und komisch klingen würde, man muss also immer bei der 0 oder 8 oder 16 oder 24 oder 32 usw. anfangen um Onpoint im Takt zu liegen.
3.1.3 - Flow
Zu Flow'n ist nichts weiter als Onpoint auf dem Beat zu liegen und dabei das Melodiethema erkennen und in Betonung, Druck, Leierung der Wörter, Atempausen, Langziehen der Silben zu unterstreichen (das muss man einfach lernen, und mit der Routine kommt der Erfolg).
3.2 - Qualität
(zur nötigen Verständlichkeit extrem wichtig)
Zu diesen Themen muss ich erst selbst genug lernen ehe ich es erkläre, bin aber bei Hilfe sehr dankbar
Später ergänze ich eine ausführliche Erläuterung.
3.2.1 - Abmischen
(technisches aufbessern seiner Stimme, Setzen von Addlipps, Doubles usw.)
Zu diesen Themen muss ich erst selbst genug lernen ehe ich es erkläre, bin aber bei Hilfe sehr dankbar
Später ergänze ich eine ausführliche Erläuterung.
3.2.2 - Mikrophon
(meist um so teuer um so besser, Soundkarte spielt ebenfalls eine große Rolle)
Zu diesen Themen muss ich erst selbst genug lernen ehe ich es erkläre, bin aber bei Hilfe sehr dankbar
Später ergänze ich eine ausführliche Erläuterung.
3.2.3 -Aufnahmeprogramm
Zu diesen Themen muss ich erst selbst genug lernen ehe ich es erkläre, bin aber bei Hilfe sehr dankbar
Später ergänze ich eine ausführliche Erläuterung.

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